Am Mittwoch dem 8. März 2017 war die Öffentliche Sitzung des JUP im Jugendhaus zum Thema Cybermobbing . Wir hatten den Moosburger Schulen vor einigen Wochen bereits Briefe mit Fragen zu Thema Cybermobbing geschickt um uns darüber informieren zu können, was unsere Schulen gegen Cybermobbing unternehmen und ob ihnen überhaupt Fälle zu diesem Thema bekannt sind. Die Grundschule Süd hat daraufhin in den 3. und 4.Klassen einen Fragebogen ausfüllen lassen in dem sie erfuhren, dass von den 205 befragten Schülern 139 Internet nutzen, 73 von ihnen nutzen Watts App und 85 haben bereits ein eigenes Handy. Von dem Gymnasium erfuhren wir, dass sie zum Vorbeugen solcher Fälle die Medienscouts haben, eine Gruppe von Schülern, die über Datenschutz und anderes informiert. An der Realschule gibt es sogar eine Schulstunde in der Woche die speziell dafür da ist um über Themen wie Cybermobbing zu sprechen. Bei akuteren Fällen waren sich alle Schulen einig, dass sie dann zu Streitschlichtergesprächen oder im schlimmsten Fall zur Polizeiinformation greifen. Als nächstes wurde das Wort an Walter Schollerer, einem Jugendbeamten seit 1999, übergeben, er stellte sich kurz vor und erzählte von einigen seiner Projekten wie der eintägigen Fortbildung von Lehrern „Sei gescheid!“ und begann dann mit seinem Vortrag über Datenschutz und Cybermobbing. Er erklärte anhand vieler Beispiele wie man Cybermobbing vorbeugt, und sich um Datenschutz kümmert, aber auch dass das Internet nie vergisst, weshalb er geschützte Suchmaschinen, wie: „Startpaige by ixquick“ und „klicksave“ empfiehlt, da diese den Browserverlauf nicht speichern. Am Ende beantwortete er noch die Fragen die wir dem Jugendamt in unserem Brief gestellt hatten, wie dass die Strafen bei Cybermobbing meist Sozialstunden sind und die Verantwortung die eigenen Kinder über das Internet und seine Gefahren aufzuklären bei den Eltern liegt. Wir bedanken uns für das tolle Engagement der Schulen und Behörden.